John Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama

Der Ire John Boyne hat mit „Der Junge im gestreiften Pyjama“ ein wunderbares, trauriges, nachdenkliches, sensibles, berührendes und zeitloses Buch geschrieben. „Der Junge im gestreiften Pyjama“ trägt den Namen Schmuel und wird eines Tages vom kleinen Offizierssohn Bruno entdeckt, der als Forscher seine neue Umgebung genauestens unter die Lupe nimmt. Bruno ist ein kleiner kluger Junge, der die Welt um sich herum mit wachen Augen wahrnimmt und versucht, sie zu verstehen. Seine Welt und seine Zeit – das ist zunächst das Berlin der 40er Jahre und dann Auschwitz.

Da der Verlag sich entschieden hat, keinen üblichen Klappentext zum Buch hinzuzufügen, möchte ich über den Inhalt nicht vielmehr sagen als das man dieses Buch gelesen haben sollte. Es geht um die Grenzen in der Wirklichkeit und die Mauern in den Köpfen und Herzen, damals wie heute, und den Versuch aus dem naiven unvoreingenommenen Blickwinkel eines Kindes heraus die Absurdität der Ideen und Handlungen von Menschen zu „verstehen“, die andere Menschen ausgrenzen.

Meine Empfehlung für:

jedermann – unbedingt lesen und darüber nachdenken.

Bewertung:

***** Die Idee und die Umsetzung – einfach wunderbar und tieftraurig.

Linktipp:

John Boyne im Fischer Verlag

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