Bis zum bitteren Ende?

In seltenen Fällen ist mir meine Zeit zu schade, um die Lektüre eines Buches fortzusetzen. Das muss nicht unbedingt heißen, dass das Gelesene schlecht ist; manchmal passt es nur nicht in die Phase meines Lebens. Und vielleicht nehme ich den Lesefaden irgendwann wieder auf. Aber für die Zeit des Abbruchs ist das Buch erstmal bei mir auf einer Art Blacklist.

Abgebrochen:

Umberto Eco: Der Friedhof in Prag

Günter Grass: Der Butt

Marie Hermanson: Himmelstal

Anders verhält es sich bei Büchern, die ich unterbreche mit dem Wissen, ich will sie unbedingt irgendwann weiterlesen. Dazu gehört derzeit genau EIN Buch:

Unterbrochen:

David Foster Wallace: Infinite Jest

Wie geht ihr mit Büchern um, die beim Lesen zu anstrengend sind, euch als Zeitverschwendung erscheinen, euch langweilen oder nerven?
Muss / sollte man immer bis zum bitteren Ende weiterlesen, bevor man sich ein Urteil erlaubt?

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