Aufruf zur Vernetzung literaturaffiner Blogger

Werte Bloggerinnen und Blogger,

angestoßen durch die Diskussion um einen auf den Onlineseiten von Tagesspiegel und ZEIT veröffentlichten Artikel, sind wir zu der Erkenntnis gelangt, uns mehr vernetzen zu wollen, um mehr wahrgenommen zu werden. Wir möchten zeigen: Es gibt uns, wir schreiben nicht nur vor uns hin, wir sind an einem kommunikativen, austauschfreudigen Netzwerk literaturaffiner und bibliophiler Blogs interessiert, die ihre Leidenschaft zur Literatur miteinander teilen wollen – offen, genreübergreifend, vielseitig und lebendig.

Wir möchten alle, die sich in unserer Lektüre-Liste wieder finden und von unserer Art zu lesen und darüber zu schreiben, affiziert werden, zu einem offenen, regelmäßigen und kritischen Austausch einladen, der uns bereichert und unsere geistigen Lesewelten virtuell miteinander verbindet.

Uns beiden, den Schreiberinnen von aboutsomething Katja und Laura, liegt daran, dass die begonnene Diskussion sich nicht im Internet verläuft.
Somit starten wir diesen Aufruf zur Sammlung von Vernetzungsideen für uns literaturaffine Blogger im deutschsprachigen Raum.

Ideen und Ziele, die bereits anklangen, sind:
a) eine gemeinsame Onlineplattform schaffen. Sei es über Wikipedia oder eine extra dafür geschaffene Seite / Blog.
b) Veröffentlichung eines oder mehrerer (gut recherchierter) Artikel über uns in Online – und/oder Printmedien.
c) Gründung eines Literaturbloggerkreises mit evtl. Treffen im Internetraum oder im „Raum ohne Bildschirme“ (um nicht von der „realen“ Lebenswelt zu sprechen :))
d) gegenseitiges Vorstellen innerhalb unserer Blogs zu bestimmten Themen, wie es einige wie Gesine von Prittwitz, Petra mit ihren Leseplätzchen und die Klappentexterin schon begonnen haben.

Uns beiden ist bewusst, dass ein derartiges Vernetzen ziemlich zeitaufwendig sein kann und vielleicht auch nicht allen daran gelegen ist, sich auch real mal kennenzulernen. Wir fänden es nur schade, sollten die entstandenen Ideen gar keine Umsetzung finden oder sich auf Nebenplätze wie z.B. FB verlagern. Da ggf. nicht alle zur Vernetzung Facebook nutzen können oder wollen, sprechen wir uns für eine offene und transparente Kommunikation via unserer Blogs oder aber über Emailverteiler aus. Über einen Emailverteiler bspw. könnte man viele dauerhaft erreichen.

Wir beide laden euch ganz herzlich dazu ein, weitere Vorschläge zu machen bzw. konkret Stellung zu nehmen, wer z.B. WikipedianerIn ist und sich vorstellen könnte, einen Artikel zu verfassen, der unser Bloggerwesen wiedergibt und Links sammelt…
Auch die bereits aufgekommene Idee einer Konferenz oder eines Treffens im Zusammenhang mit einer Buchmesse o.ä. finden wir gut!

Wir interessieren uns durchaus auch für ein Treffen fernab der Bildschirme mit allen von euch, die Zeit und Lust hätten! Jene unter euch, die im Raum Berlin/Brandenburg leben und sich vorstellen könnten, sich regelmäßig in einem gemütlichen Café zum Literaturaustausch zu treffen, sind uns willkommen. Kommentiert doch einfach oder schickt uns eine Email an: info.aboutsomething@googlemail.com!

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35 Gedanken zu “Aufruf zur Vernetzung literaturaffiner Blogger

  1. Ihr Lieben,

    „b“ und „d“ überzeugen mich nicht richtig. Ein Artikel in den Medien vernetzt ja niemanden, sondern schreit nur: Schaut her, hier sind wir! Das ist zwar für viele wünschenswert, trifft aber nicht den Kern des Problems, wenn man es so bezeichnen will.

    Eine gemeinsame Online Plattform erscheint mir am einfachsten zu bewerkstelligen, das gute alte Forum wäre wohl die einfachste Variante, aber auch einen Blog, wo jeder beteiligte Blogger Schreibrechte bekommt wäre machbar. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das zu unübersichtlich wird.

    Die Idee eines Treffens finde ich ganz gut, wird nur leider schwer umsetzbar sein, da nicht jeder mal eben nach Berlin düsen kann (wobei ich glaube, dass einige Blogger aus Berlin kommen) Wenn ihr euch aber für den Berliner Raum verantwortlich zeigt, werde ich das Ruhrgebiet übernehmen 🙂 Wer also Interesse hat, möge sich einfach bei mir melden.

    Liebe Grüße
    Kef

  2. Hallo ihr beiden, vielen Dank für euer Feedback!

    Ich möchte nochmal kurz etwas zu unserem Aufruf erläutern: Die Aufregung um den Tagesspiegel-Artikel war ein Anlass, 2 verschiedene grundsätzliche Anliegen zu formulieren:

    – die bessere Vernetzung literaturaffiner und bibliophiler Blogger in einem Blog, einer Plattform o. einem Netzwerk, um hier auch die Präsenz und Sichtbarkeit zu steigern und es Journalisten und Interessierten leichter zu machen, uns zu finden
    – unser persönlicher Wunsch nach dem direkten lebendigen Literatur-Austausch mit einigen Bloggern auf regelmäßigen kleinen Treffen in Berlin, da hier unser Lebensmittelpunkt ist (Salonkultur)

    Die Ideen und Ziele, die wir oben genannt haben, sind nochmal eine Zusammenfassung dessen, was im Diskurs der letzten Tage anklang. Wir beide wollten gern einmal von euch wissen, wer an diesen beiden Vorschlägen Interesse hätte, sich da wiederfindet oder welche Ideen es noch gibt. Wir sind da völlig offen!

    Für eine Facebook-Gruppe müssten wir uns noch einen offiziellen Account anlegen. Ich bin mir nicht sicher, ob jeder auf Facebook netzwerken möchte und ich fände es schade, jemanden deswegen nicht dabei zu haben.

    Liebe Grüße

    Katja

    1. hmm… „Ich bin mir nicht sicher, ob jeder auf Facebook netzwerken möchte und ich fände es schade, jemanden deswegen nicht dabei zu haben.“ es ist auch nicht jeder blogger im raum berlin-brandenburg wohnhaft und damit in der lage, treffen ohne bildschirm zu besuchen…
      ich denke, das angebot ist wichtig. ob man es wahrnimmt, bleibt eine entscheidung, die jeder für sich treffen muss….

  3. Gute Idee und ich wäre dabei. Ein Treffen in Berlin wäre mit genügend Vorlaufzeit und geeignetem Termin sicher möglich, ansonsten würde ich hier die Schweizer Dependance eröffnen 🙂

    Es gibt so viele, die sich gerne mit Literatur beschäftigen. Der Überblick geht da schnell verloren und oft stehen die einzelnen Beiträge einfach im (virtuellen) Raum. Es wäre schön, wenn da mehr Vernetzung und Austausch zustande käme.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Sandra

  4. Hallo ihr beiden,

    danke für diesen tollen Aufruf! 🙂 Ich habe ihn auch gerade noch einmal auf Facebook verlinkt und hoffe, dass ist in Ordnung für euch. Ich glaube, dass sich dort einige literaturaffine Blogger tummeln, die sonst vielleicht nicht den Weg zu euch finden würden.

    Ich finde die angestoßenen Ideen super, besonders die Idee einer gemeinsamen übersichtlichen Onlineplattform, die vielleicht ähnlich aussehen könnte, wie die der englischen Litblogs. Leider kenne ich mich nicht aus mit HTML oder ähnliches, weiß also nicht genau, wie man eine solche Idee in die tat umsetzen könnte …

    Viele Grüße
    Mara

  5. Auch ich sage danke für diesen Aufruf! Bin gerade durch Mara darauf aufmerksam geworden. Ich finde die Idee eines Artikels (und damit meine ichz nicht einmal vorrangig Wikipedia) auch nicht verkehrt. Er mag zunächst vielleicht keinen vernetzen, aber die Diskussion und das Interesse anregen, sich mehr damit auseinanderzusetzen, was es da an Literaturblogs neben der mehrfach zitierten „Chic-Lit“ so gibt.

    Eine gemeinsame Plattform fänd ich auch gut, möglicherweise auch dergestalt, dass jeder Blogger sich, seinen Blog und das, ich nenne es mal, „literarische Profil“ seines Blogs vorstellt. Ich hätte auch durchaus nichts gegen Treffen außerhalb des Bildschirms, ich hatte schon lange nach einer Art Literaturkreis hier in der Umgebung gesucht – ohne fündig zu werden. Ich bewege mich allerdings eher im norddeutschen Raum, da kommt Berlin nicht in Frage.

    LG,
    Sophie

  6. ich würde anraten, einen Zusammenschluß mit den Organisatoren der re:publica zu suchen. Warum das Rad neu erfinden? Ziel führend wäre doch eine etablierte Plattform zu nutzen, die bereits im Fokus der Medien/Öffentlichkeit steht. Eine Session zu den speziellen Problemen von Literatur- und Buchbloggern würde dort sicher gut ankommen.
    Zur Onlineplattform: Bedenkt bitte, dass in dieser Richtung bereits einige Projekte existieren. Nicht zu vergessen, das ambitionierte litblogs.net. – BTW: Es liegt im Bereich des Möglichen, dass sich einer der Verantwortlichen absehbar den Fragen bei SteglitzMind stellt 😉

    1. Liebe Gesine,

      danke für deine Hinweise und Tipps. Litblogs.net ist mir schon begegnet, ich werde mir diese Plattform nochmal anschauen. Leider finden sich dort allerdings kaum einige der Blogs, die z. B. in deiner Interview-Reihe auftauchten. Wenn sich die Verantwortlichen deinen Fragen stellen, wird es ja nochmal spannend. Sicherlich muss man das Rad nicht neu erfinden, warum jedoch nicht etwas neues eigenes Gründen? Aber du hast völlig Recht, dass man sich erst einmal orientieren sollte, was es an Vernetzungsmöglichkeiten gibt und dann müsste man schauen, wen man anspricht. Ich bin ja selbst noch ganz neu in der „Litblogosphäre“, daher maße ich mir nicht an, zu wissen, was es da alles gibt. Es gilt, die Augen offen zu halten und sich zusammenzufinden auf eine Weise, die einem sympathisch ist. Aber das Wichtigste – es geht voran und wir merken, es gibt viele Blogger, die nach Austausch suchen. – Katja

  7. Hui, ihr seid ja umtriebig. Ich mag euren Satz: „wir sind an einem kommunikativen, austauschfreudigen Netzwerk literaturaffiner und bibliophiler Blogs interessiert, die ihre Leidenschaft zur Literatur miteinander teilen wollen – offen, genreübergreifend, vielseitig und lebendig“.
    Informativ finde ich diesbezüglich Gesines Reihe, in der sie unterschiedliche Blogs/ Blogbetreiberinnen vorstellt. Dadurch dass die Bloggerinnen jeweils einen Vorschlag eines weiteren Interviews machen, kommt eine witzige Mischung zustande. Das hat eine ganz eigene Form der Kreativität.
    Ich finde ja, dass sich ein Blog im Verlauf vor allem durch die Interaktion der Blogger mit Leserinnen und anderen Blogs gestaltet. Das ist ein spannender Prozess und nicht immer planbar oder vorhersehbar. So wie euer Engagement.

    1. Da geb ich dir Recht, Mila. Wir sind ja auch noch ganz neu und sind noch mitten drin in der Vernetzung und Sichtbarwerdung. Ich bin selbst erstaunt, wie ihr uns gefunden habt und freue mich ganz doll, dass wir uns vernetzen und mit jedem neuen Kommentar und Follower lernen wir neue tolle Literaturwelten von euch kennen. Du hast Recht, dass das nicht planbar ist. Man muss sich eben suchen. Und ich entdecke ja auch täglich neues Bücherland. Aber es wäre toll, wenn es eine zentrale Anlaufstelle gäbe, wo man andere Litblogs finden könnte – als Leser und Blogger und auch als Autor, der am Austausch interessiert ist.
      Die Sache mit den Live-Treffen ist dann nochmal eine andere Sache – da kommt es auf das Interesse an. Von uns aus gern! – Katja

      1. Ein Live-Treff findet bestimmt viel Anklang (ich würde ja auch kommen, wenn es denn terminlich/örtlich ginge). Falls ihr so viel Energie habt: Warum schlagt ihr nicht mal einen Termin vor – ruhig auch in Berlin, wenn genug Vorlaufzeit ist… Und wir kommen dann alle… (Im Ernst: Ich habe selber schon ganz oft gedacht, dass ich die Bloggerinnen gerne mal persönlich sehen & sprechen würde.)

      2. Ich schließe mich Mila an: ein Live-Treffen (Petra und ich sprachen ja auch schon von einer Art Blogger-Konferenz) ist eine tolle Idee. Ich komme aus dem norddeutschen Raum, aber bei genügend Vorlaufzeit, wäre ich auf jeden Fall bereit, nach Berlin zu kommen … 🙂

  8. Hallo zusammen! 🙂

    Was die Aufmerksamkeit betrifft, ist Wikipedia meiner Erfahrung nach keine schlechte Idee. Ich wurde dort vor geraumer Zeit mit einem Artikel verlinkt und bekomme seitdem sehr viel Zulauf darüber, vergleichsweise deutlich mehr als durch so manch andere Verlinkung oder eigens initiierte „Werbemaßnahmen“ wie z. B. Facebook, Blogverzeichnisse und Co.
    Doch wie sollte so ein Artikel über uns genau aussehen? Was sollte darin stehen?

    Persönliche Treffen – vor allem regelmäßige – gestalten sich von meiner Seite aus eher schwieriger. Zum einen wegen der Entfernungen und den entsprechenden Reisekosten, zum anderen wegen der Zeit und meiner Zurückhaltung. Ich bleibe ganz gerne im Hintergrund, was jedoch nicht bedeutet, dass ich so ein Treffen für alle Zeiten und grundsätzlich ausschließe. Ich gehöre nur nicht zu denen, die sofort begeistert „Hurra!“ rufen und schon mal ihr Köfferchen packen. 😉

    Zu den Facebookgruppen hat flattersatz schon das gesagt, was auch ich denke: Ein paar solcher Gruppen existieren bereits und zu viele davon machen die Sache für mein Empfinden wiederum unübersichtlich. Vielleicht möchten die, die noch nicht dabei sind, für den Anfang zu uns stoßen? Ich denke, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage: Ihr seid herzlich eingeladen!

    Das gegenseitige Vorstellen finde ich gut und habe ich vor geraumer Zeit auch schon mal angefangen („Zu Besuch bei…“ http://adamitsou.wordpress.com/category/zu-besuch-bei/). Allerdings ist das aus verschiedenen Gründen ein wenig eingeschlafen. Durch die aktuelle Diskussion habe ich jedoch erneut Motivation, die Reihe wieder wichtiger zu nehmen und regelmäßiger fortzuführen, z.B. ganz konkret nächste Woche, denn da habe ich Urlaub und kann ein paar Artikel vorbereiten.

    Den vorgeschlagenen Zeitungsartikel halte ich für ein schönes Extra, um ganz allgemein auf die Literaturblogszene und deren Vielfalt in Deutschland aufmerksam zu machen. Die Unterteilung in „anspruchsvoll“ und „schlicht“ behagt mir allerdings nicht. Ich möchte keine Spaltung in gehobene Elite und niederen Einheitsbrei provozieren, da ich der Meinung bin, dass jeder Blog, in dem Herzblut steckt, seine Leser findet, die ihn für ansprechend halten und somit auch jeder Blog eine Nachfrage bedient/bedienen kann.
    Findet ein Blog trotz Bemühungen keine Leser, dann ist er nicht oder weniger ansprechend und wird irgendwann untergehen. Das kristallisiert sich meiner Erfahrung nach von alleine heraus und bedarf keiner Einordnung von außen.
    Was ich damit sagen möchte: Wenn so ein Artikel jemals erscheinen sollte, dann begrüße ich es, diese Unterscheidung möglichst zu vermeiden.

    Das war’s erstmal auf die Schnelle. 🙂

    1. Guten Abend ihr alle (sagt Laura), toll, dass es eine rege Diskussion auf unseren Aufruf hin gibt!
      @ Ada Mitsou: Gut, dass du es nochmal ansprichst, uns geht es genau wie dir darum, eben keine Trennlinie zu ziehen zwischen „anspruchsvollen“ und „schlichten“ Blogs, oder anders gesagt: Es soll niemand von vornherein ausgeschlossen werden, nur weil sein/ihr Blog keinen welch auch immer gearteten Ansprüchen entspricht. Das wollte ich nochmals verdeutlichen. Und das betrifft auch nicht nur einen womöglich erscheinenden Artikel in Printmedien. Die Frage ist generell, ob eine Auswahl (zB bei einer Plattform) vorgenommen wird, nach welchen Kriterien und von wem?

      Ich persönlich bin gegenüber einem Wikipedia-Artikel auch nicht abgeneigt. Er könnte zumindest ein Ausgangspunkt sein, für eine weitere Plattform oder Seite im Netz. Was ich mir vorstelle ist so eine Art Liste mit Links mit evtl. Kategorisierung nach Blogschwerpunkten. Wie eine solche Einordnung erfolgen könnte, wäre zu diskutieren, vielleicht „zeitgenössische Literatur“, „Klassiker“, „Literatur und Kunst“, „historische Romane“, „Lyrik“… Wenn man denn so sagen kann, dass jeder Blog irgendwo einen Schwerpunkt hat!?

      Aus den meisten Beiträgen meine ich heraus zu lesen, dass ein regelmäßiges Treffen schwierig ist, was ich persönlich auch gut nachvollziehen kann. Wir wollen ja noch irgendwann zum Lesen kommen 😉
      Ein erstmal einmaliges Treffen wie eine Art „Konferenz“ (obwohl ich den Begriff missverständlich finde) fände ich total gut. Es muss natürlich auch nicht in Berlin sein.

      Soweit erstmal meine Gedanken… Beste Grüße, Laura

      1. Konferenz weckt auch gleich zu viele Erwartungen: Da müsste ein Programm vorbereitet werden etc. Was zwangloses wäre doch viel schöner. Einfach ein nettes Kennenlern-Treffen von dem aus noch wer weiß was geplant und gestemmt werden könnte. Aber ohne tausend Ansprüche. Entweder – wie schon mal vorgeschlagen – im Zuge einer Buchmesse, wobei ich persönlich das nicht so schön fände. Oder einfach einen Termin in irgendeiner (zentral?) gelegenen Stadt. Und es kommt, wer mag und kann.

  9. Hallo Ihr beiden,

    in den letzten Tagen hat sich ja einiges getan. Ob Herrn Schneider bewusst war, was er da losgetreten hat? Ich habe schon bei Mara kommentiert, dass mangelnde Recherche eines Journalisten nicht gleich bedeutet, dass wir nicht ausreichend vernetzt sind. Ich gebe euch aber Recht, dass eine Art Übersicht zu den Blogs im deutschsprachigen Raum sicher interessant und hilfreich wäre.
    Meine Beiträge bzw. Gedanken dazu:
    1. Ich nehme euch sofort in meine Blogroll auf – die kleinste Möglichkeit der Vernetzung
    2. Ich erstelle momentan eine Unterseite für meinen Blog, auf der ich viele Beiträge bzw. Links verschiedener Blogs zu einem bestimmten Thema zusammenfasse und dann online stelle. Wer Interesse hat mitzumachen hier lang: http://glasperlenspiel13.blogspot.de/2012/10/lateinamerikanische-woche-startet_19.html
    3. Über ein größeres Bloggertreffen denke ich schon sehr lange nach. Ich habe das schon bei anderen Blogszenen beobachtet. Zum Beispiel treffen sich die Fashionblogger auf einem Fashion Blogger Cafe während der Bred & Butter in Berlin. Wir könnten so ein Treff doch auch in Leipzig zur nächsten Leipziger Buchmesse initiieren. Da hätten wir auch gleich unsere größte Leidenschaft vor Ort. Viele von uns werden doch sicher eh hinfahren, um die aktuellsten Neuheiten und Autoren zu treffen.

    Einen schönen Abend wünscht
    Die Bücherliebhaberin

    1. Liebe Bücherliebhaberin,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Kontaktaufnahme. Wir freuen uns sehr! Und so haben wir wieder einen weiteren Litblog kennengelernt =) So soll das sein.
      Zu 1. Das ist super. Vielen Dank – wir machen es ebenso. =)
      Zu 2. Sehr spannend. Wir machen da eine Reihe, in der wir in kleinen Interviews Lit- und Kunstblogs vorstellen – unser Blog ist ja ein Lit- und Kunstblog.
      Zu 3. Ein Treffen ist, wie schon oft gesagt, von uns sehr erwünscht. Aber die Buchmesse halte ich (Katja) persönlich nicht für geeignet – da in diesem Trubel so viel los ist und nicht unbedingt jeder hinfährt. Ich weiß nicht, ob das der richtige Rahmen ist, um sich in Ruhe kennenzulernen und über eine Plattform zu entscheiden.

      Wie Mila schon meinte, könnte man wirklich ein Treffen an einem zentralen Ort organisieren – z. Bp. in einem Literaturhotel in Deutschlands Mitte, wo wir uns mal ein Wochenende treffen und miteinander brainstormen. Ansonsten wollen wir uns auch schon mal mit denjenigen aus Berlin spontan hoffentlich noch im November treffen. Dazu nochmal der Aufruf an alle Berliner, die mit uns live brainstormen möchten, sich bei uns zu melden.
      Die Tendenz geht wohl eher dahin, eine eigene neue Plattform nach britischem Vorbild zu gründen. Wer das technisch betreuen und umsetzen kann, ist sicherlich schwierig in der Organisation, denn alle sollen sich dort inhaltlich und optisch wohlfühlen. Da müssen wir sammeln um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Ich hab da richtig Lust drauf und wir sind schon ein paar, wer noch?

      Frage: Wo ist denn die Bücherliebhaberin ansässig? Kommt ein spontanes Berlintreffen in Frage?

      Liebe Grüße

      Katja

  10. Liebe Katja,
    ich hätte auch große Lust, an einer solchen Plattform mitzuarbeiten – habe aber leider auch keine ausgeprägten Kenntnisse. 🙂

    Ihr habt sicherlich recht, dass der Begriff „Konferenz“ vielleicht missverständlich ist und zu viele Erwartungen wecken könnte. Ein „profanes“ Treffen reicht sicherlich auch. 😉

    Viele Grüße
    Mara

    1. Super! Das freut mich – Technik-Freaks sind wir auch nicht – kennst du einen Blogger/Bloggerin, der da versiert ist und in unserem Sinne mitmachen würde? Ich melde mich per Mail bei dir! LG Katja

      1. Ein Technikfreak bin ich nicht, aber nicht ganz unbewandert. Ich wäre durchaus dabei uns interessiert, meinen Beitrag zu leisten, fände das ein spannendes Projekt.

        Lieber Gruss
        Sandra

  11. Liebe Sandra – super, wir sammeln nun Unterstützer und Interessenten und schreiben euch dann alle an. Trage unsere Idee gern weiter an Litblogger, die du kennst und magst, und die an solch einer Plattform und Treffen Interesse hätten. Damit wir erst einmal wissen, wie groß die Masse der aktiven Mitwirker ist.

    Grüße

    Katja

  12. Ich habe die frage gestern schon mal an anderer Stelle ganz ketzerisch gestellt. Da „Vernetzung“ für mich keinen Weit an sich darstellt, frage ich mich: was soll durch die Vernetzung überhaupt erreicht werden? Ich habe mir gestern die öfter erwähnte britische Seite angeschaut und auch gleich wieder zu gemacht. Was soll ich damit? Ich will und suche Infos über bestimmte Bücher oder Autoren, aber nicht über blogs… und jetzt „einfach so“ einen Blog nach dem anderen durchzuschauen, in der Hoffnung, etwas interessantes zu finden, dafür fehlen mir Zeit und Lust. Da wäre mir (oder ist, wir haben ja eine kleine im Umfeld „meines biotops“) eine flexible fb-gruppe deutlich lieber und hilfreicher…. na ja, schaumermal….

    oder geht es um die soziale Komponente, sich kennen zu lernen, mit einander auch ohne Blog über Bücher (und anderes) zu reden?

    Wie gesagt, eine Ausformulierung dessen, was mit der besseren (und wünschenswerten, ich rede nicht dagegen) Vernetzung erreicth/umgesetzt werden soll, fände ich schon hilfreich, auch bei der Wahl der Methode…

    1. Die Frage nach Sinn und Zweck ist sicher eine berechtigte. Dazu bedürfte es auch der Definition, was man mit Literaturblogs überhaupt bezwecken, erreichen will, wozu man sie betreibt.

      So wie es bislang hier dargestellt ist, scheint es eher um eine soziale Komponente zu gehen und darum, mehr Bewegung in den einzelnen Blogs zu haben. Die Vernetzung hilft sicher auch mit, einzelne Blogs überhaupt sichtbar zu machen, die sonst eher im Datennirvana verschwinden.

      1. Sinn und Zweck… für mich (und ich betone, dass ich da wirklich nur rein subjektiv von meiner Ansicht spreche) ist das beim Vernetzen vor allem Austausch und Aufmerksamkeit. Unter Austausch verstehe ich dann auch soziale Ziele wie sich gegenseitig inspirieren, Kontakte knüpfen, diskutieren und andere Meinungen zu Literatur usw. kennenlernen. Mit Aufmerksamkeit meine ich Dinge wie: Gleichgesinnte finden, Überblick geben im Tohuwabohu des Internets. Und letztlich denke ich, dass viele Literaturblogs so wertvoll und qualitativ sind, dass es schade ist, wenn sie nur minimal kleinen Kreisen bekannt sind. In vielen Blogs die ich die letzte Zeit (eher willkürlich) entdeckte, steckt ernstzunehmende Publikationskraft und enormes Potential, das öffentlichkeitswirksamer für sich eintreten könnte.

  13. Hallo zusammen

    Den Artikel in der „Zeit“ habe ich auch gelesen. Die angeregte Diskussion, die hier stattfindet, finde ich grosse Klasse. Den Vorschlag, sich ausgerechnet auf einer Buchmesse zu treffen, wie es die Bücherliebhaberin vorschlägt, finde ich, wie das Mila auch erwähnt hat, hingegen weniger gut. Da sind eh schon massenweise Leute anwesend. Ich wäre bei solch einem Treffen gerne auch einmal dabei, wohne aber in der Schweiz, also ist die Idee, für eine zentrale Stadt von grosser Bedeutung, auch für Blogger in Deutschland.

    Dass man sich findet und austauscht sehe ich alleine schon dadurch, dass hier so viele begeistert mitdiskutieren und kommentieren. Die Szene ist also gross und ob nun über Chit-Lit, Fantasy, Krimis oder Klassiker und ganz allgemein übere kulturelle Themen gebloggt wird, ist eher nebensächlich – Hauptsache es wird über Kultur geschrieben, wenn die öffentliche Hand schon überall den roten Stift anlegt.

    Liebe Grüsse
    buechermaniac

  14. Ui, da hat sich ja viel getan bei der Diskussion, seitdem ich den Artikel zum ersten Mal las. Aber, so heterogen wie die Bloglandschaft ist, so heterogen sind ja zum Teil die Ansichten, FB – ja oder nein, welche Plattform überhaupt, Treffen – gerne, aber wo.
    Es ist natürlich wirklich so, dass sich die deutschsprachige Blogszene über mindestens drei Länder verteilt, das macht ein Treffen, ob profan oder als Konferenz, sicher nicht einfach, aber dennoch muss man die Idee ja nicht ganz aufgeben. Wer kann, der komme, würde ich sagen.
    Die Plattform-Sache finde ich schon komplizierter, wie der Flattersatz anmerkte, sehe auch ich mir solche Listen an und in den seltensten Fällen bringen sie mir was. Dann sind Initiativen wie bei Ada, Gesine oder die gute alte Blogroll für mich wirklich interessanter.
    Die Wikipedia-Idee finde ich allerdings sehr gut. Ein Eintrag mit Kurzbeschreibung und Link zum Blog, das kann auch Journalisten bei der Recherche künftig nützen ; )
    Liebe Grüße ringsum
    Petra

  15. Gute Ideen zu Hauf und ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt. Facebook ist natürlich aufgrund der weiten Verbreitung und trotz der Kritikwürdigkeit des Anbieters durchaus eine Möglichkeit zur Vernetzung, ebenso wie ein Blog. Allerdings bedeutet das auch immer, das jemand es in die Hand nehmen muss – und so etwas ist durchaus aufwändig oder kann es zumindest werden, wenn es auch nach etwas aussehen soll.
    Lediglich regionale Treffen Berlin/Brandenburg wären für mich schwierig. Aber vielleicht findet sich ja auch jemand, der Hamburg und Umland diesbezüglich eintütet … 😉

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