XXVIII. Sonntag mit Proust

Ein Künstler braucht seine Gedanken in seinem Werk nicht direkt auszudrücken, damit es deren Niveau erreicht; es ist sogar behauptet worden, das höchste Lob Gottes liege in der Verneinung des Atheisten, der die Schöpfung so vollkommen findet, daß er auf den Schöpfer verzichten zu können meint.

Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Teil 3.2: Die Welt der Guermantes, Dtsch. von Eva Rechel-Mertens, Frankfurt: Suhrkamp, 1982

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Ein Gedanke zu “XXVIII. Sonntag mit Proust

  1. Ha! Das erinnert mich an meine Aussage über Umberto Eco, bei dem ich der Meinung bin, er dürfe in seinen Bücher darauf verzichten, Seite um Seite beweisen zu müssen, wie intellligent er ist. Dann wären seine Bücher spannend.

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