~ Herbstlektüre ~

Herbstmusik zum Lesen im Herbst

 

… all das beschäftigt mich gerade und wird sich demnächst in der einen oder anderen Art hier wiederfinden …

Herbstlektüre

 

… Dazu die passende Herbstmusik mit dem neuen Album „Tales of us“ von Goldfrapp und Emiliana Torrinis „Tookah“.

 

Genießt den Herbst – es gibt kaum eine schönere und intensivere Zeit, um zu lesen und in Büchern zu schwelgen!

 

 

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19 Gedanken zu “~ Herbstlektüre ~

    1. Ja, ich freu mich auch so auf Brigitte Reimann und die ungekürzte und unzensierte Aufbau-Ausgabe der „Franziska Linkerhand“. Brigitte Reimann begegnet mir selten in einem Blog? Wieso eigentlich? Werden solche Autorinnen vergessen?

      1. Das kann ich nicht beurteilen. Meine Vermutung ist halt: Es werden eben häufig Klassiker oder aber Neuerscheinungen vorgestellt. Da fallen solche Autorinnen vielleicht einfach in eine Zwischenzeit. Ihre Zeit wird vielleicht noch kommen. Du kannst ja mal einen Anfang machen 🙂

  1. Hui, mal sehen, wie die Herbstlektüre bei dir abschneidet. Der Prozess ist herrlich amüsant; da gibt es viele Stellen, bei denen ich lachen musste. Indigo hat mich sehr enttäuscht – ich finde es nichtssagend.

    1. „Der Prozess“ = amüsant??? Naja, so kann man es auch nennen. =) Ich habe mich mal eingehender mit Kafka beschäftigt aufgrund meiner Magisterarbeit. Ich freu mich auf die Graphic Novel-Ausgabe, die Biographisches verknüpft mit Fiktionalem. Das ist ein gewagtes Unterfangen und wir vielen gelehrten Kafka-Anhängern gar nicht gefallen, aber da müssen sie durch … Wenn es nach Kafka gegangen wäre, wüssten wir heute gar nichts von seinem Werk, von daher …
      Wieso hat Indigo denn enttäuscht – was hast du denn erwartet?

      1. Das „amüsant“ bezieht sich auf das absolut krude Szenario, in das K. hineinschlittert. Das ist an vielen Stellen so absurd, dass ich ernsthaft lachen musste. Natürlich ist der Text von derselben Paranoia und Verlorenheit anderer Kafka-Erzählungen umgeben, das möchte ich nicht abstreiten. Vielleicht lässt es sich Der Prozess am ehesten mit „tragikomisch“ beschreiben.
        Was ich von Indigo erwartet habe, mh, ich glaube einen Postmodernen Roman im Stile eines Foster Wallace und Pynchon. Die ersten 100 Seiten gefielen mir sogar. Nur empfand ich ab Seite 200/250, dass er tausend Türen öffnet, aber in keinen der Räume geht. Besonders verärgerte mich, dass er fast alle seiner Anekdoten pointenlos lässt. Das ist an sich kein Stilmittel, was mich stört, nur scheint es in Indigo so, als wären ihm keine guten Auflösungen eingefallen; dadurch wirkten die Geschichte auf mich leider aussagelos. Zwischen etwas nervigen, auf cool getrimmten Szenen (Dialoge über Star Trek, Bukkake, …) gibt es allerdings faszinierende Abschnitte (Männer, die Zigaretten holen gehen), wovon ich gern mehr gehabt hätte. Wie auch immer: Ich will damit nicht sagen, dass Indigo zutiefst schlecht ist. Ich werte es als Stilexperiment, wovon einige Versuche klappen und andere nicht. Trotzallem bleibt Setz weiterhin auf meinem Radarschirm. Wie du es empfindest, bin ich wirklich sehr gespannt. 🙂

  2. Liebe Katja,
    ich bin gespannt was du zu Siri Hustvedt schreibst, sie ist ja auch eine meiner Lieblingsautoren.
    Leider kann man das Musikvideo von Emiliana Torrinis “Tookah” in Deutschland nicht abspielen.
    Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

    1. Laura hat mich ja auf Siri Hustvedt gebracht, in dem sie mir „Was ich liebte“ schenkte, was sie sehr liebte 😉 Und hab mich auch in ihr Schreiben verliebt und finde „Die Verzauberung …“ ist ein wunderbarer Herbstroman, was auch immer ich darunter verstehe =)
      Zu Emiliana – Blöde Gema!

  3. Ich bin auf deine Meinung zu Hustvedt, die ich sehr schätze, gespannt und auf deine Gedanken zu Indigo, das ich immer noch nicht gelesen habe.

    Ich wünsche dir einen schönen herbstlichen Tag, hier scheint heute die Sonne. 🙂
    Mara

    1. Ich würd mal schon jetzt sagen, Clemens J. Setz ist … irre … Laura wird auch was dazu sagen … Davon weiß sie nur noch nix. Es bleibt spannend …

  4. Auch ich wünsche ganz viel Spaß beim Lesen! Nun wird es ja abends schon früher dunkel, so dass es beim Licht der Leselampe doch sehr gemütlich mit einem Buch auf dem Schoß werden kann.
    Viele Grüße, Claudia

  5. Sieht auf jeden Fall spannend aus 🙂 Habe meine Herbstneuheiten auch gerade vorgestellt. Es wird aber noch viel mehr dazu kommen und ich hoffe, dass ich die Zeit dafür finde. Zu Indigo habe ich Setz live gehört und war von seinem Anekdotenreichtum überwältigt.

    Liebe Grüße von der Bücherliebhaberin

    1. Hallo Bücherliebhaberin – schön dich mal wieder hier zu haben. 😉
      Ich bin ja nicht so eine Neuerscheinungsjägerin, da ich meine Buchauswahl völlig anders treffe, daher bei mir oft viel Altes. Zu Indigo verrat ich mal noch nicht viel mehr …

      1. Da bin ich ganz bei dir. Erst durch meinen Blog lese ich überhaupt mehr Neuerscheinungen. Früher habe ich mich eher an die „Alten“ und „Klassiker“ gehalten. Daher finde ich es jetzt bereichernd auch mal was Neues zu lesen.
        Bzgl. Indigo: Ich war nur bei der Lesung. Das Buch selbst werde ich nicht lesen. Bin aber gespannt was du zu berichten hast …

    1. Jaaaa … Das darfst du sein. Was sehen, was wir draus machen … Stay tuned =) (blöde Wendung, wollte ich schon immer mal schreiben).

  6. Herbstzeit ist Lesezeit…. Bei mir werden es:
    Christa Wolf: „Kindheitsmuster“
    Clemens J. Setz: „Indigo“ (bin gespannt, Katja!)
    David Mitchell: „Die tausend Herbste des Jacob de Zoet“
    Katharina Hartwell: „Das fremde Meer“
    Paul Auster: „The New York Trilogy“
    William Faulkner: „Light in August“
    🙂

  7. Das sind tolle Bücher, ich habe mich gerade durch Kafkas Tagebücher gelesen, die für eine so absolute Nicht Kafka Expertin, wie ich es bin, sehr interessant, anregend und lehrreich waren. Clemens J. Setz, allerdings die „Liebe zu Zeiten des Mahlstädter Kindes“ steht noch auf meinem 2013 Leseprogramm und die Siri Hustvedt kommt, glaube ich, später dran. Franziska Linkerhand, ist sehr zu empfehlen, ob ichs gelesen habe, weiß ich gar nicht mehr so genau, aber die Reimann Tagebücher und bei einem eigenen Buch habe ich mich auch damit beschäftigt.

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