And the Winner is … Terézia Mora – Diskussion zum Deutschen Buchpreis

Buchpreise – mehr Schein als Sein? Was bedeuten sie für uns Leser? Orientieren wir uns daran?
Für den Buchhandel bedeuten sie viel, denn sie bedeuten, einen Titel zu haben, der gekauft wird, weil er einen Preis gewonnen hat, DEN Preis des deutschen Buchhandels – den DEUTSCHEN BUCHPREIS.

Vor wenigen Stunden wurde in Frankfurt der DEUTSCHE BUCHPREIS verliehen und ich gratuliere der Autorin Terézia Mora für diesen Gewinn zu ihrem Buch „Das Ungeheuer“, der neben der literarischen Anerkennung auch schlicht und einfach bedeutet, dass sie ein Preisgeld gewinnt, von dem sie eine Weile zehren kann (für eine Autorin oder einen Autor heutzutage nicht unerheblich).

Nominiert waren neben der gebürtigen Ungarin noch Mirko Bonné (Nie mehr Nacht, Schöffling & Co.), Reinhard Jirgl (Nichts von euch auf Erden, Hanser), Clemens Meyer (Im Stein, S. Fischer), Marion Poschmann (Die Sonnenposition, Suhrkamp) und Monika Zeiner (Die Ordnung der Sterne über Como, Blumenbar).

Ich habe eine sehr zwiegespaltene Meinung zu Buchpreisen – da wären einmal die Nomierungen, bei denen selten Autoren und Bücher dabei sind, die ich mir als preisverdächtig wünschen würde. Nun gut, das ist eben eine subjektive Beurteilung. Aber dann frage ich mich – ist das denn fair, dass einige wenige Repräsentanten dann über den Buchgeschmack eines ganzes Jahres entscheiden können oder dürfen? Ich finde dies sehr schwierig und habe selten Titel gelesen, die den Buchpreis erhielten, eben weil sie ihn erhielten. Natürlich werden auch die Titel der jeweils im Vorlauf veröffentlichten Long- und Shortlist einiges an Aufmerksamkeit erhalten, aber was ist mit den vielen anderen guten und besonderen Titeln, die kaum Chancen auf eine Nominierung  geschweige denn einen Gewinn haben und damit eben auf dem Markt der Überfüllung untergehen?

Spannend dazu die einleitenden Worte des Börsenvereinvorstehers Gottfried Honnefelder zur Verleihung:

Je mehr Kommunikation, Kaufentscheidung und Medienkonsum ins Internet abwandern, umso mehr wächst auf der anderen Seite das Bedürfnis, der Autorin oder dem Autor näher zu kommen, ihm oder ihr persönlich zu begegnen, seine oder ihre Sicht der Welt näher kennen zu lernen. (…)Autoren haben nicht nur literarisch etwas zu sagen, das Publikum will seine Autoren erleben – sehen und hören. Und Buchpreise sind dabei wie die Scheinwerfer, die die Autoren ins Blickfeld rücken und Literatur einer breiter werdenden Leserschicht erschließen.

Ich freu mich für Terézia Mora, die ich bisher nicht kannte, dadurch kennenlerne und deren nominierten Titel ich nicht gelesen habe. Denn ich hätte mich wirklich kaputt gelacht, wenn ein Selbstinszenierer wie Clemens Meyer gewonnen hätte, der seit Wochen durchs Feuilleton geistert … Das wäre doch wirklich zu einfach gewesen und zu uninspiriert … Aber das ist nur meine persönliche Beurteilung. Auch das wäre eine Entscheidung gewesen, die eben den Geschmack und die Beurteilung einiger weniger Menschen zur Grundlage hat.

Daher meine Frage an euch zur Diskussion: Was haltet ihr vom DEUTSCHEN BUCHPREIS, vom Prozedere der Vergabe, den Jury-Mitgliedern und der diesjährigen Wahl? Lest ihr Bücher extra, weil sie den Buchpreis gewonnen haben? Lest ihr nominierte Titel vor der Vergabe, oder geht das unbeeindruckt an eurer Buchauswahl und Lektüre vorbei?

Denkt ihr, es ist nur hilfreich für den deutschen Buchhandel und einzelne Autoren, fördert Starrummel? Zeigt die diesjährige Vergabe, dass auch Qualität im Wort und weniger Inszenierung überzeugen können?  Oder haltet ihr die Wahl für überschätzt oder verfehlt?

Die Diskussion ist eröffnet!

Advertisements

15 Gedanken zu “And the Winner is … Terézia Mora – Diskussion zum Deutschen Buchpreis

  1. Nein, Katja, ich lese die Bücher, die ich in den Blögen finde und die mich ansprechen. Ich habe leider neben der Kunst nicht die Zeit, mich ausgiebig um die Literatur zu kümmern. So sind die Blöge – vor allem auch eurer – für mich eine Informationsquelle, die mir hilft, mich bei den Neu- und „Alterscheinungen“ zu informieren.
    Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

    1. Liebe Susanne – naja, ich selbst lese ja nicht so viel Neuerscheinungen und kann dir da auch keinen so umfassenden Überblick bieten. Das können andere einschlägig bekannte Blogs besser. Da lese ich zu differenziert. Aber Laura ergänzt das gut, da sie oft mehr neuere Titel liest. Dass du neben deiner Kunst weder Zeit noch Lust hast, Preisverleihungen u.ä. Trends der literarischen Szene zu verfolgen, kann ich gut verstehen … Was sollte dir das auch bringen? Das hast du nichts verpasst. Und außerdem kann und muss man nicht über alles informiert sein, wenn das auch die Dauerverfügbarkeit von Nachrichten heutzutage teilweise suggerieren … Hab einen schönen Abend in deiner neuen Bleibe 😉

      1. Liebe Katja,
        ich finde es immer wieder gut, auf schon länger erschienene Bücher aufmerksam gemacht zu werden.
        Es ist toll in meiner neuen bleibe. Ich kann es noch nicht fassen, dass ich einen Atelierraum, ein Galerieraum und einen privaten Raum habe, alles größer und schöner als vorher ….
        Liebe Grüße von Susanne
        P.S. Meine Mail hast du erhalten?

  2. Natürlich ist der Buchpreis ein Marketinginstrument, doch ich sehe darin nichts Schlimmes. Die Nominierungen, die Shortlist – das sind einfach Leseempfehlungen, denen man folgen kann oder nicht.
    Einen Autor der Selbstinszenierung zu bezichtigen, empfinde ich als ungerecht. Im Grunde ist es so: Er hat ein Buch geschrieben, ein Verlag hat ihm dafür Geld gezahlt, und nun soll das Buch verkauft (Verlagsinteresse) und gelesen (vielleicht Autoreninteresse, wer weiß …) werden. Da muß man schon ein bißchen lauter sein, und gegenüber anderen „Stars“ (wenn es dieses Wort sein soll) ist er immernoch leise. So leise, daß viele, die nicht unmittelbar etwas mit zeitgenössischer Literatur zu tun haben, den Namen Clemens Meyer nicht kennen.

    Die andere Seite ist: der Hype um den Buchpreis stößt mich persönlich auch etwas ab. Ich habe – wahrscheinlich aus Snobismus – noch kein Buch gekauft, welches den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Ich denke immer: Das hat noch Zeit, das kann ich in zwanzig Jahren auch noch lesen …

    1. Das hast du korrekt formuliert, dass der Buchpreis ein Marketinginstrumetn ist und nichts anderes als eine Art literarisches Casting auf niveauvollem Wege (…noch…) Ein Buch ist ein Produkt und muss verkauft werden, nur passt diese wirtschaftliche Sichtweise eben nicht zur Künstlerintension. Vielen Schriftstellern ist es verhasst, sich darzubieten, feilzubieten, sich quasi für den Leser zu prostituieren und zu inszenieren. Ich formulier das jetzt mit Absicht mal so zugespitzt, denn nicht jedem Autor liegt es, sich und seine Person in den Vordergrund zu rücken. Leider ist das aber heute notwendig, um Aufmerksamkeit zu erlangen in der Masse der vielen Titel und es wird auch für uns Leser immer schwerer, die guten Titel zu erkennen und überhaupt: wer soll das alles lesen? Auch wenn er wollen würde? …
      Mit dem Kauf eines Buchpreisgewinners geht es mir wie dir – erstmal interessant, aber ich lese gerade anderes, dann vergesse ich es wieder und irgendwann interessiert es mich nicht mehr und man hört auch nichts mehr davon, weil so vieles andere nachrutscht … ich bin immer auf der Suche nach Büchern, die bleiben … daher lese ich auch Neuerscheinungen oft verzögert. Was wird von den Buchpreisträgern in 20 Jahren bleiben? Das weiß wohl niemand …

  3. Für mich ist der Deutsche Buchpreis kein Grund, einen Roman zu lesen. Der beste Beweis, dass Literaturpreise kein Garant für einen Konsensgeschmack sind, beweist ja tatsächlich „Im Stein“ von Clemens Meyer. Aber ich denke auch, dass Preisgelder und mediale Aufmerksamkeit für das kommerzielle Überleben der Literatur notwendig und damit grundsätzlich etwas Gutes sind. Aber auch ich lasse mich lieber durch Verlagsprogramme, Klappentexte und persönliche Leseempfehlungen inspirieren. Lg, Karo

    1. Der Buchpreis ist wahrscheinlich auch medial gesehen kein Preis der solche Leser wie uns anspricht. Er ist für den Buchhandel gut, für den Verlag und den Autor und alle, die daran verdienen. Der allgemeine Leser geht in eine Buchhandlung (so er denn dahin geht) oder klickt sich durchs Netz auf der Suche nach Neuerscheinungen, um schnell einen „guten“ Titel zu finden, der seinen Lesegeschmack trifft – da helfen Preise, die Spreu vom Weizen zu trennen und ein Siegel wie „Buchpreisgewinnerin“ öffnet eben auch Türen. So ist das in jeder Branche. Schlecht muss das nicht sein, mir tut es aber leid, um all die tollen Autoren und Texte, die es so schwer haben, ihre Leser zu finden, so dass der Autor davon leben kann …

  4. Ich habe den deutschen Buchpreis in diesem Jahr ja seit der Veröffentlichung der Longlist aufmerksam begleitet und einen Teil der Titel auch gelesen.Ich konnte manche Entscheidung, für die Longlist, später die Shortlist, nachvollziehen, manche aber auch nicht. Es ist ganz einfach die Frage der Kriterienwahl, die die Preisvergabe begleitet und da mögen unsere Kriterien andere sein als die der professionellen Literaturkritik, meine Kriterien andere als Eure. Helmut Böttiger hat diese Frage im Interview mit Scobel ja zu klären versucht und Sprachkunst und Sprachästhetik als besondere preiswürdige Kriterien herausgestellt. Ob das dann wirklich diejenigen sind, die das beste Buch des Jahres beschreiben, weiß ich nicht. Aber damit ist sicherlich erklärt, dass es sich in diesem Jahr ab der Shortlist um Bücher handelt, die nicht unbedingt ein Massenpublikum, wenn auch eine kleineres, ansprechen.
    Es muss ja aber auch gar nicht sein, dass wir nun alle in die Buchläden laufen und die nominierten oder den ausgezeichneten Titel kaufen. Es ist doch, wie Katja oben Honnefelder zitiert, wichtig, dass eine Diskussion und ein Austausch über die Bücher entsteht. Dabei decken wir auch unsere eigenen Kriterien auf, machen deutlich, was uns gefällt oder nicht und warum das so ist. Diese Diskussion finde ich ganz entscheidend. Und wir führen die hier auf unseren Blogs, wenn wir Besprechungen schreiben, wenn wir kommentieren. Ob eine Long- oder Shortlist die Anregung zur Lektüre gegeben, ein Verlagsprogramm oder ein Beitrag auf einem Blog – das ist im Zweifel egal.
    Und wichtig für die öffentliche Wahrnehmung der Literatur, durchaus nicht nur aus Marketingsicht, sondern mit Blick auf Literatur als Kulturgut, finde ich, dass mit dem Buchpreis über Literatur auch in den Prime-Time-Nachrichten berichtet wird.Das ist doch wichtig, weil neben den täglich mehrfach gezeigten Börsensendungen Kunst im allgemeinen und Literatur im besonderen einen ganz unwichtigen, ach, einen komplett verzichtbaren Platz einnimmt.
    Viele Grüße, Claudia

    1. Liebe Claudia, danke für deinen langen differenzierten Kommentar, der viel auch für mich Wichtiges sagt. Dass über Literatur berichtet wird und nicht nur Shades of Grey vorkommt oder der neue J.K.Rowling, ja, das ist wohl wichtig. Wie traurig wäre es, wenn Literatur gar keien Erwähnung mehr fände in den Medien. Wohl wandelt sich die Berichterstattung, aber sie ist da und wichtig. Da gebe ich dir Recht. Nur schade, dass manche Leser immer nur dann aufmerksam auf gute Literatur werden, wenn ein Preis verliehen wird. Und was ich dazu noch sagen muss – die Zeit der Feuilletonkritik ist doch vorbei, daher möchte ich kritisch anmerken, dass die Auswahl der nominierten Bücher eben einen winzigen Teilaspekt dessen zeigt, was auf dem Markt interessant für anspruchsvolle Leser ist. Die Kriterien und das Vorgehen der Buchauswahl würden mich da interessieren, da wäre mehr Transparenz interessant. Wieso war Sibylle Berg noch nie in einer Shortlist des deutschen Buchpreises? Ich halte es für gefährlich, wenn wenige bestimmen sollen, was das Beste ist. Und bei einer Buchpreisjury sind das eben wenige, wenn auch renommierte wohl erfahrene Buchmenschen und Kritiker … Da könnte man jetzt weiter über Literaturkritik und Beurteilung diskutieren …. Fakt ist – es gibt auch zuviele Bücher, es gibt sehr gute Titel im Genre-Bereich, die einem größerem Publikum nur schwer bekannt werden und ein Buchpreis hält den Fokus auf einige wenige nach Jury-Meinung „gute Bücher“.

      Aber – würden wir weniger Bücher lesen und kaufen, wenn es diesen Preis nicht gäbe? Ich denke nicht. Es muss doch möglich sein auch ohne ein solches Ereignis über Literatur zu berichten, will sagen, dass man es als wertvoll erachtet in journalistischen Medien über Autoren und Schriftstellerei zu berichten und auch mal abseitige Texte vorzustellen oder zur Diskussion zu bringen.

  5. Ich habe mich diesmal besonders viel mit dem dBP beschäftigt und auch einiges darüber geschrieben, gelesen habe ich das Buch der Nellja Veremej, weil mich der Titel interessierte und mir jetzt das von der Marion Poschmann zum Geburtstag gewünscht, weil mich die Leseprobe in den dBP-Heftchen sehr interessierte. Ansonsten habe ich, glaube ic,h einige der Preisträgerbücher gelesen, den Eugen Ruge, den Uwe Tellkamp, das der Julia Franck, weil mich die DDR sehr interessiert und ich kaufe mir die Bücher gern, wenn ich sie später in den Abverkaufskisten finde.
    Ansonsten denke ich, daß der Preis etwas für das Weihnachtsgeschäft ist und teile da auch die Ansicht, daß es gefährlich wäre, wenn man jetzt wirklich glaubt, in dem Buch der Terezia Mora das beste des Jahres vor sich zu haben und man sich dann gar nicht mehr für was anderes interessiert.
    Das ist die Gefahr bei den Bergen der Neuerscheinungen und dem abnehmenden Leseverhalten, ansonsten finde ich den Buchpreis spannend, höre mir die blauen Sofa Übertragungen von der Buchmesse gerne an, gerade den Norbert Gstrein und lese was ich will, was Altes, was Neues, alles was ich finde.

  6. Fazit: Man muss nicht unbedingt den Gewinner lesen oder sich für den Buchpreis interessieren, obwohl er dafür sorgt, dass anspruchsvolle Literatur mediale Aufmerksamkeit erhält – jenseits von „Shades of Grey“. Der allgemeine Mainstream-Leser tut jedoch gut daran in ein solches Buch zu schauen und erhält wohl einen gewissen Anreiz mal etwas anderes zu lesen … Ansonsten liegt es an jedem Leser selbst, auf welche Art und Weise er seine Lektüre wählt … Es ist ja sowieso schwierig zu sagen, das oder jenes sollte man gelesen haben. Obwohl es für Studenten durchaus einen gewissen Kanon gibt und ich finde, den sollte man kennen, wenn man die Entwicklung der Literatur verstehen will. Eine gute Mischung aus aktuellen und älteren klassischen Titeln ist da sicherlich nicht schlecht … Spannend wird es, wenn wir in 30 Jahren überblicken können, was dann noch von den Buchpreisgewinnern bleibt und welche Bücher überdauern und dann auch noch interessieren, weil auf eine Art und Weise originell und einzigartig waren.
    Wünsche euch ein schönes Wochenende!

  7. Trotz Fazit noch kurz mein Senf: Die Frage ist ja letztlich, wie man die Bücher in dem riesigen unüberschaubaren Meer an Veröffentlichungen findet, die einen ansprechen, die einem persönlich etwas geben, einen bereichern. Mir geht es da wie euch, dass ich mich eigentlich ausschließlich von den Rezensionen oder Empfehlungen derer inspirieren lasse, die einen ähnlichen „Lesegeschmack“ haben wie ich. Sehr subjektiv, zweifellos, aber anders ist man überfordert.

    Den Buchpreis-Hype finde ich, wie fast das meiste von medialem Interesse, eher abschreckend und demzufolge uninspirierend. Ich las jetzt zufällig im Urlaub „Die Ordnung der Sterne über Como“, weil mich die Geschichte interessierte und die Sprache vielversprechend schien (mehr folgt) – aber ich merkte erst später, dass das Buch nominiert war. Nominierungen, ihr habt es ja angemerkt, sind wohl für ein Publikum leitend, ebenso Preise. Aber ich finde sie meistens absolut nichtssagend – für mich persönlich. Genau wie Katja bedauere ich, dass soviele spannende und gute Autoren nicht ins Interessenfokus geraten. Und wenn gerade Shortlist / Nominierungszeit vor diversen Preisverleihungen ist, nervt es mich eher, dass viele (Blogger) das gleiche lesen und sich beinah nur noch über diese Bücher austauschen *gähn*
    Also: Lieber subjektiv herauspicken, was einen anspricht 😉

    Und ja; es ist aus genannten Gründen toll, dass es Preise gibt. Von mir werden sie größtenteils ignoriert. Das ist wohl eine Eigenschaft, die man in der heutigen Gesellschaft braucht.

    1. Ja, na Logo hat dein Senf noch gefehlt! =) Ich sehe das wie du, es ist so eintönig langweilig nur Buchpreisnominierungen zu lesen als müsse man einen Literaturkanon bewältigen. Aber gut, auch das kann eine Aufgabe sein, sich an Listen abzuarbeiten und Vorgegebenes zu lesen, wie es z. Bsp. Juneautumn macht. Und sie scheint glücklich dabei.
      Manchmal fliegt einen ein Buch so zu, spontan beim Stöbern, mir geht es auf Flohmärkten so, da kauf ich gern Bücher, die ich schon lange mal lesen wollte. Oder man liest eine interessante Rezension oder ein Streitgespräch zu einem Roman, das fasziniert mich dann und weckt mein Interesse. Aber Preisnominierungen sind mir irgendwie verdächtig, da geht es mir wie dir.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s