XXXVI. Sonntag mit Proust

„Allmählich bedeckten sich die Räume meines Gedächtnisses in dieser Weise mit Namen, die sich ordneten und zusammenfügten in Beziehung zu anderen, und untereinander immer zahlreichere Verknüpfungen eingingen, so daß sie jene vollendeten Kunstwerke nachahmten, in denen kein einziges Tüpfelchen nur für sich besteht, sondern jeder Teil abwechselnd von den anderen her seinen Daseinsgrund erhält wie er andererseits den ihrigen bestimmt.“

Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Teil 3.2: Die Welt der Guermantes, Dtsch. von Eva Rechel-Mertens, Frankfurt: Suhrkamp, 1982, S. 708.

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