Electric Book Fair Berlin – Freunde des elektronischen Buches willkommen!

Ein E-Book ist ein Buch ist kein Buch ist mehr als ein Buch ist ein elektronisches Buch ist ein E-Book …
Diese Ideen über das „neue“ (?) Medium E-Book aufgreifend, das Potenzial elektronischer Literatur aufzeigend und deren vielseitigen Ausprägungen eine Bühne bietend, wurde die erste E-Book-Messe Deutschlands ins Leben gerufen – die Electric Book Fair.

„Die Electric Book Fair ist der Versuch, etwas in den Blick zu bekommen, das seinem Wesen nach diffus und unkonturiert bleiben muss, weil es sich fortwährend verändert – ein paradoxes und dennoch lohnendes Unterfangen.“

Die Electric Book Fair will keine kommerzielle Messe als solche sein, sondern versteht sich als „kuratierte Zusammenkunft von
E-Book-Experten und interessierten Laien“ sowie als „Probebühne und kulturelles Experiment“. Sie möchte E-Books sichtbar werden lassen und deren künstlerische Möglichkeiten vorstellen. Ins Leben gerufen wurde sie  von den E-Book-Verlegern Christiane Frohmann (Frohmann), Nikola Richter (Mikrotext) und Fabian Thomas (Shelff) sowie der Gestalterin Andrea Nienhaus

electric book fair

Beindruckend und erfreulich kann verzeichnet werden, dass diese Zusammenkunft von E-Book-Machern und -lesern vom Berliner Senat und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert und unterstützt wird. Das zeigt, dass auch etwas, das „seinem Wesen nach diffus und ständigen Veränderungen unterworfen ist“, und bei dem manche Bibliophile immer noch munkeln „Igittigit“, wohl langsam in der Gesellschaft der Leser ankommt und Anerkennung findet.

Wer also bisher Berührungsängste mit dem elektronischen Lesen hatte und in die Hintergründe des E-Book-Machens einsteigen möchte, findet hier eine Veranstaltung, die sich nach eigenen Aussagen offen (der Eintritt ist frei!) an alle Interessierte richtet und keine Barriere zwischen Besuchern und Vortragenden entstehen lassen möchte: „Leser, Autoren, Verleger, Self-Publisher, Dienstleister, Digitalexperten, Journalisten und Blogger“.

Das Programm wird sich in zwei Bereiche teilen und damit dynamisch bleiben: das Hauptpodium, genannt Electric Enquete, und kleinere Tische für Gespräche mit Experten im Electric Café. Neben interessanten Vorträgen und Experten-Gesprächen zu rechtlichen und technischen Fragen, wird es auch Lesungen experimenteller und avantgardistischer Jungautoren TraumawienStephanie Sargnagel, Jan Skudlarek, Andreas Bülhoff und Richard Duraj geben.

Also – werft eure Berührungsängste ab, notiert eure Fragen, fahrt nach Berlin und besucht die Electric Book Fair – wir sehen wir uns!

Was?

Electric Book Fair – Deutschlands erste E-Book-Messe in Berlin

Wann?

Samstag, 21. Juni 2014 ab 10 Uhr

Wo?

Supermarkt Berlin

Weitere Informationen und das Tagesprogramm findet ihr hier:

http://electricbookfair.de
https://www.facebook.com/electricbookfair
https://twitter.com/ebf_berlin

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2 Gedanken zu “Electric Book Fair Berlin – Freunde des elektronischen Buches willkommen!

    1. Die Vorträge, die ich von 10 – 16 Uhr gehört habe, waren durchaus interessant und man konnte je nach vorheriger Branchenkenntnis und Wissensstand einiges neues lernen und interessante Einblicke gewinnen. Was auffiel, war jedoch der größtenteils einheitliche Konsens der Teilnehmer in Sachen digitales Publizieren. Da hätte es durchaus mehr Diskussionspotenzial gegeben, doch die Traditionalisten waren leider nicht anwesend. Es wurde auch gesagt, dass von den großen Verlagen, von denen alle eingeladen wurden und hätten teilnehmen konnten, keiner zugesagt hat. Das ist bezeichnend. Daher blieb man in der Szene dann doch unter sich. Das Publikum bestand auch größtenteils auch E-Book-Machern, Verlegern und Autoren weniger aus Lesern und/oder Bloggern, was ein wenig schade ist. Dennoch ist es toll zu sehen welche Vielfalt in der Berliner Verlagsszene steckt und wie innovativ die neuen kleinen Indie-Verlage arbeiten und sich ihren Platz im E-Book-Markt erkämpfen.

      Viele Grüße von Katja

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