Wundervolle Wunderkammer – Die Sammlung Thomas Olbricht in Berlin

Sammelwunsch und Wunderkammer

Die Faszination für Unbekanntes, Neues, Mysteriöses verführte bereits seit der Renaissance und im Barock Sammler dazu, sogenannte Wunderkammern einzurichten. Gesammelt wurden Naturalia (seltene Naturgegenstände), Artificialia (Kunstwerke von großer Kostbarkeit), Exotica (Objekte aus fernen, fremden Erdteilen), Scientifica (Instrumente aus der Wissenschaft) oder Mirabilia (Unerklärliches). Ausgestellt wurden diese Liebhaber-Objekte dann meist nur für elitäre Kreise (wie in Berlin von Kurfürst Joachim II. initiiert), was sich später jedoch wandelte. Wunderkammern gelten uns heute als Spiegel vergangenen Entdeckergeistes und Kenntnisstandes. Erhalten sind ehemalige barocke Wunderkammern als komplette Sammlungen jedoch leider selten; oft wurden die Objekte in diverse Museen verteilt, wie auch in Berlin.

Der Kunst- und Kuriositätensammler Thomas Olbricht setzt die Tradition der Wunderkammer als Gesamtsammlungswerk in seinem me-collectorsroom fort. (me steht für moving energies, und ist nicht als narzisstische Selbstbespiegelung zu verstehen 🙂 ). Einen thematischen Schwerpunkt setzt Olbricht dabei auf Vanitas und Memento Mori-Motive. Weiterlesen

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