[Rezension] Elke Schmitter: „Frau Sartoris“

Das Debüt

Elke Schmitters Debütroman erzählt anhand von Margarethe Sartoris das Leben einer westdeutschen Frau aus der Provinz. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Liebe und Leidenschaft, welche sie als junge Frau empfindet. Das klingt erstmal nach einem Buch, das ich nicht unbedingt hätte lesen wollen. Zufällig habe ich es doch getan und war positiv überrascht.frau_sartoris

Frau Sartoris´ Jugendliebe zu einem Adligen zerbricht, vermutlich an den gesellschaftlichen Unterschieden. Sie heiratet, mehr oder weniger aus Trotz und auf die Schnelle, den Kriegsinvaliden Ernst. Sein Lebensziel ist Gemütlichkeit, was zu Tochter Daniela und langweiligen Abenden führt. Das Eheleben ödet die schöne Margarethe schon bald an und sie bandelt mit Michael an, mit dem sie erotisches Neuland erkundet und schließlich einen waghalsigen Plan fasst…

Es sind zwei Dinge, die den Roman von Schmitters lesenswert machen und vielleicht auch Reich-Ranicki im Literarischen Quartett zu der Aussage brachten, das sei Prosa, die ihn in höchstem Maße fasziniere.

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[Klassiker der Weltliteratur] Lew Tolstoi: „Anna Karenina“ (1878 / 2009)

DSC00158Es ist eigentlich selten, dass ich erst einen Film sehe und dann erst das Buch dazu lese. In diesem Fall hat das wunderbar funktioniert: Nachdem ich die aktuellste Verfilmung von „Anna Karenina“ von Joe Wright u.a. mit Jude Law und Keira Knightley gesehen hatte, wollte ich unbedingt auch den Roman lesen. Das hab ich in diesen Wintermonaten endlich geschafft (weshalb Proust ein bißchen liegen geblieben ist) und er gehört definitiv zu den Büchern, die mich nachhaltig beeindrucken (werden).

Die Grundgeschichte wird den meisten von euch inhaltlich bekannt sein: Die verheiratete Anna Karenina lebt mit ihrem Mann Alexej Alexandrowitsch Karenin und ihrem Sohn zusammen. Doch dann tritt der Graf Alexej Wronski in ihr Leben und sie erfährt erstmalig, was es heißt, zu lieben. Sie geht eine Affäre mit Graf Wronski ein, bekommt eine Tochter von ihm und kämpft um die Scheidung, in die ihr Ehemann Karenin jedoch nicht einwilligt. Tolstoi beschreibt detailliert die inneren und äußeren Kämpfe, die Anna in der russischen Gesellschaft des 19.Jahrhunderts durchmachen muss. Sobald sie in der Oper auftaucht, wird sie gemieden und spürt deutlich die ihr entgegenschlagende Verachtung. Innerlich quält sie sich zum einen wegen des Verlusts ihres Sohnes Serjoscha, den sie sehr liebt, der jedoch beim Vater bleiben muss. Besonders deutlich wird dies in der Szene, als sie sich an seinem Geburtstag ins Haus schleicht, nur um ihn zu sehen. Zum anderen findet sie auch im Leben an Wronskis Seite kein Glück… Sie gibt sich dem Opiumkonsum hin und verfällt (demzufolge) mehr und mehr Wahnvorstellungen, die sie eifersüchtig und misstrauisch Wronski gegenüber machen…

Es geht aber noch um wesentlich mehr und das macht den Roman des 19. Jahrhunderts in Russland so vielfältig und lesenswert. Weiterlesen

3 in 1: Haruki Murakami, Ned Beauman, Nino Haratischwili

Ich habe länger hier keine gelesenen Bücher vorgestellt. Leider. Wie das manchmal so ist, gibt es Zeiten und Phasen, die das nicht erlauben. Es war ein wenig still. Es hat gedauert. Es wurde gelesen und es wurde als beeindruckend empfunden. Alle folgenden drei Bücher möchte ich als lesenswert empfehlen. Wer wissen möchte, warum, darf das hier lesen 😉
Da sie vielen hinreichend bekannt sein werden, möchte ich mich nicht mit dem Referieren des Inhalts aufhalten, sondern meinen Eindruck darlegen. Geschichten wollen gelesen und nicht totreferiert werden.

Haruki Murakami: „Kafka am Strand“ (2002)

„Das spezifische Gewicht der Zeit lastet auf dir wie ein alter, ambivalenter Traum. Unablässig bist du in Bewegung, um der Zeit zu entrinnen. Doch auch wenn du bis an den Rand der Welt läufst, wirst du ihr nicht entkommen. Und dennoch kannst du nicht anders, als bis an den Rand der Welt zu gehen.“

Nachdem ich vom vorletzten Buch Murakamis („Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“) sehr enttäuscht und gelangweilt war (alles sehr vorhersagbar und stereotyp), konnte mich „Kafka am Strand“ gänzlich in seinen Bann ziehen und überzeugen. Dieser Roman ist der vierte Murakami, den ich gelesen habe und es war wieder einmal sehr spannend, verwirrend und außergewöhnlich in einem. Ich habe von Lesern gehört, die diesen Roman lieben und manchen, die ihn überhaupt nicht mochten oder als den schwierigsten Murakami bezeichneten. Was meint ihr?Haruki Murakami Kafka am Strand

Es ist beim Lesen von Murakamis Büchern immer wieder so, dass sich die Geschichte erst Schritt für Schritt erschließt und entwickelt, einen dann völlig verwirrt und man am Ende mit vielen Fragen zurücklässt. Der Autor entführt mich in diesem Roman wieder in eine magische Welt hinter der Realität und ich merke, dass irgendwie alles zusammengehört und zueinander führt. Die Geschichte entzieht sich jedoch am Ende einer eindeutigen Erklärung. Darin liegt die Stärke Murakamis und mit Sicherheit ist dies genau der Punkt, den manche Leser nicht mögen. Im oben genannten vorletzten Roman ging diese erzählerische Stärke ein wenig verloren und die Figuren blieben insgesamt sehr blass und konnten mich nicht wirklich berühren. Bei „Kafka am Strand“ hingegen gibt es ein begrenztes Personal, das ich jedoch sehr genau kennenlernen darf. Als Leser werde ich hineingezogen in die eigenartige Reise des jungen Kafka Tamura, die sich zuerst als eine Flucht aus seinem alten Leben und dann als die Reise zu seinen Dämonen und zu sich selbst entpuppt. Weiterlesen

XLIX. Sonntag mit Proust: Ein Resümée zu „Sodom und Gomorra 4.1“ und von der Liebe

In diesen Tagen beendete ich die Lektüre des Bandes „Sodom und Gomorra 4.1“ von der „Suche nach der verlorenen Zeit“. Ein wenig erstaunt stellte ich fest, dass ich ein ganzes Jahr nur für diesen einen Teil gebraucht hatte. Zwischendurch verließ mich die Motivation; seitenlange Smalltalk-Gespräche auf den abendlichen Empfängen und Salons ermüdeten mich. Dabei ist der Teil ein durchaus spannender: Es geht um die vom Erzähler durch Beobachtung entdeckte Homosexualität zwischen Männern (Sodom) und später auch zwischen Frauen (Gomorra). Diese Inhalte jedoch kommen überwiegend zu Beginn und wieder gegen Ende des Teils vor – sodass sich im Mittelteil erzählerische Längen ergeben.

Doch gegen Ende dieses Teils sind sie wieder seitenweise vorhanden gewesen; jene Textstellen, die ich am liebsten auswendig lernen würde, um sie mir manchmal herzusagen, um mir meine Liebe zur Literatur und insbesondere zur Proustlektüre ins Gedächtnis zu rufen.

Am Ende von Teil 4.1 geht es um die Liebe. Genauer: Um die Liebe, die nur mit Selbstliebe möglich ist, um Täuschung, Trugbilder, um Hoffnung und Illusionen. Der Erzähler Prousts hat keine sehr positive Sicht auf die Liebe, vielmehr schreibt er ernüchtert und desillusioniert davon – und hat damit natürlich nicht ganz Unrecht. Selbst wenn man selbst gerade verliebt ist oder ein großer Optimist in diesen Dingen, lesen sich die Textstellen ganz wunderbar. Ich habe euch eine längere Auswahl der Gedanken des Erzählers zusammengestellt, die sich über mehrere Seiten erstrecken. Man muss diese Sätze – wie bei philosophischen Texten – zum Teil mehrfach lesen, um ihren Sinngehalt zu erfassen. Doch das genau ist es, was Proustlektüre ausmacht: Sich der Sätze annähern, sie sich zu eigen zu machen, um sie zu verstehen und dann – manchmal – ein tieferes Verständnis der Menschen und der Welt zu entwickeln. Weiterlesen

Mira Magén: „Wodka und Brot“, Roman (2012)

Welche Entscheidung die richtige ist, weiß man in den seltensten Fällen im Leben. Manchmal erscheint eine Entscheidung richtig, doch die Sicht auf die Dinge ändert sich mit der Zeit…Wodka und Brot

Die Protagonistin Amia in Mira Magéns Roman „Wodka und Brot“ bereut ihre Entscheidung, den Erfolg versprechenden Job als Steuerberaterin zugunsten des familiär betriebenen Ladens für Brot und Milch an den Nagel zu hängen, nicht. Auch als ihr Mann Gideon, ein ebenfalls erfolgreicher Anwalt, sie und den Sohn temporär verlässt, um Fischer zu werden und sich selbst zu finden, hadert sie nicht mit ihrem Schicksal. Sie macht einfach weiter. Irgendwie wird es sich schon geben mit dem Laden, der Hypothek, der Erziehung von Nadav. Doch es kommt natürlich anders; da taucht auf einmal Madonna auf, ein Mädchen, das allem und jedem trotzt, extravagante Frisuren trägt und schwarzen Lippenstift, und das mit Vorliebe geklautes Geld mit Tieren vergütet, wie zum Beispiel dem kleinen Welpen Wodka. Dieses Mädchen wird vom Hausbesitzer, einem schrulligen alten Mann der eine Tragödie durchlebte, und mit Argusaugen nebenan wohnt und alles überwacht, gar nicht gern gesehen, doch er hat mit seinen Problemen zu tun, die auch bald zu Amias Sorgen werden… Weiterlesen

Katharina Hartwell: „Das fremde Meer“ (2013)

„Die Veränderung hat das Haus umzingelt, die Zeit ist wie eine große, unaufhaltsame Welle über den Ort hinweggegangen, und vor der Haustür hat sie nicht Halt gemacht. Auch Paul hat sie gefunden, zwischen den vergilbten Postern und leiernden Kassetten hat sie ihn gefunden. So wie sie mich findet, wie sie uns alle finden wird, denn die Veränderung ist ja schon in uns, ist in unseren Körpern angelegt, die zerfallen, sich neu aufbauen, sich reparieren und wieder zersetzen und endgültig zersetzen.“

Alles ist miteinander verbunden. Die Liebenden, die Suchenden, die Verlorenen, die Bäume und die Häuser und das Meer. Immer wieder das Meer. Das Meer, das so undurchdringlich und übermächtig ist, das ewig seine Wellen ans Land trägt, und nie das gleiche Meer ist, stets in Veränderung begriffen. Marie und Jan sind miteinander verbunden. In all den zehn Geschichten dieses Romans begegnen sie sich auf verschiedenste Art, sie finden sich, verlieren sich, halten sich aneinander fest.

Es ist ein Roman über die Liebe und über die Vergänglichkeit. Über das Festhalten wollen und das nicht akzeptieren wollen, dass alles, alles vergeht. Dass alles sich im Wandel, unter steter Veränderung befindet, wie in der Geschichte von der Wechselstadt, in der alles in Bewegung ist und vieles wieder auftaucht, was verschwindet, aber eben nicht alles. Insbesondere die Menschen tauchen nicht wieder auf, oder nur partiell. Weiterlesen

Riikka Pulkkinen: Wahr (2012)

Aber sie ist der Überzeugung, dass niemand es sich leisten kann, die Liebe vorbeiziehen zu lassen. So reich kann niemand sein. Und deshalb macht sie ihm die Tür auf.“

Ich mag es, ich mag es nicht. Ich mag es, ich mag es nicht. Ich mag es…

So richtig entscheiden kann ich mich bei diesem Buch nicht. Nachdem ich hier darauf aufmerksam wurde, las ich es, und bin nun hin und hergerissen. Ist es ein liebevolles Buch über das Sterben und die Liebe in einer poetischen Sprache oder handelt es sich doch eher um eine nahe am Kitsch entlangschlitternde Geschichte, die teilweise zu bemüht daherkommt, um zu überzeugen?

Inhaltlich …

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Monika Zeiner: „Die Ordnung der Sterne über Como“, 2013

Was passiert mit uns, wenn ein guter Freund stirbt? Was bewirken Schuldgefühle? Wie ist es, einen geliebten Menschen mit dem man ein Unglück teilt, nach vielen Jahren wieder zu sehen?

Monika Zeiner hat einen Roman geschrieben, der sich mit Fragen wie diesen befasst und dadurch auf sehr eindringliche Weise von Liebe, Tod, Identität, Verlust, Abschied und insbesondere Freundschaft erzählt. Es geht darüber hinaus auch um Musik, vor allem Klavier und Jazz, Träume und um das Erwachsenwerden an der Seite von Freunden. Die Schauplätze Berlin und Italien spielen in dem Roman eine nicht unerhebliche Rolle. Die Geschichte lebt jedoch von ihren Figuren, die einem sehr nahe kommen: Betty Morgenthal, das Mädchen, das in die bestehende Männerfreundschaft zwischen Tom und Marc gerät. Tom und Marc, die man sich nur im Zweiergespann denken kann, seitdem sie sich in einem Mietwagen kennenlernten, die alles gemeinsam machen, dann auch mit Betty; wohnen, leben, Musik, bis Marc verunglückt.
Zehn Jahre nach seinem Tod tritt Tom, der Jazzpianist, mit seiner Band in Neapel auf, und trifft dort wieder auf Betty, die mittlerweile in Italien verheiratet ist und dort als Ärztin arbeitet.

Wenn man jung ist, dann ist das Leben ein Gewirr von tausend Möglichkeiten, ein Gewimmel von tausend Wegen, einer vielversprechender als der andere, und du denkst, dass du sie alle gehen kannst. Wenn dir einer nicht gefällt, kehrst du um und suchst dir einen anderen, alles ist hell und freundlich. Alle Türen sind offen, dahinter ist Licht. Je älter du wirst, desto mehr Türen fallen zu, Wege verschwinden, sind einfach nicht mehr da, oder du findest sie nicht wieder, wie im Märchen, wo plötzlich meterhohe Dornbüsche wuchern.“ Weiterlesen

Nina George: „Das Lavendelzimmer“, 2013

George_Das LavendelzimmerVorab: Ja, es ist ein Frauenroman. Ja, es ist stellenweise sehr schnulzig und romantisch-verklärt. Wenn man allerdings genau so etwas gerade braucht (soll vorkommen), und man bereit ist, über die eine oder andere kitschige Sex- oder Liebesszene hinwegzusehen, ist es eine interessante und bereichernde Leseerfahrung. Eben was fürs Herz!

Dieses Buch ist eine riesige weiche violette Wolke, die dezent nach Lavendel duftet und einen ganz einhüllt. Eine Medizin für an Liebeskummer Leidende aus der literarischen Apotheke des Jean Perdu…

Jean Perdu (und es ist sicher kein Zufall, dass sein Nachname an das frz. Verb perdre=verlieren denken lässt) ist der männliche Protagonist in Nina Georges Roman. Er lebt seit Jahren als Buchhändler in Paris und verfügt über eine besondere Gabe: Er erkennt, was seinen Kunden, die zu ihm auf das Bücherschiff (Die literarische Apotheke) finden, fehlt und verabreicht ihnen genau die richtige Medizin, soll heißen: das richtige Buch. Wer wünscht sich nicht einen solchen Buchhändler vor Ort!
Doch Jean Perdu fehlt selbst die richtige Medizin um komplett glücklich zu sein. Abgesehen von seinen sozialen nachbarschaftlichen Kontakten ist er allein. Bis Cathérine neben ihm einzieht und er gezwungen ist, einen Raum seiner Wohnung zu betreten, den er seit 21 Jahren versucht hatte, zu vergessen. Und das „Lavendelzimmer“ beinhaltet dann auch noch einen Brief der Frau, die ihn vor Jahren verließ…

Manchmal muss man ungewöhnliche Wege wählen, um sich der Vergangenheit zu stellen. Das ist die Aussage dieses Buches. Darüber hinaus ist es ein Roman über die Liebe, Abschied und Verlust, vor allem aber über die Liebe zum Leben.

Da manche Liebesszenen aus einer arg simplen Satzstruktur mit zugleich blumigen Umschreibungen bestehen und manche Situationen zu inszeniert komisch wirken wollen, seien alle jene Leser gewarnt, die nicht viel mit „Weichspüllektüre“ anfangen können oder gerade lieber was richtig „Anspruchsvolles“ suchen. Dennoch, und nur deshalb stelle ich euch dies Buch auch vor, kann man diesen Roman liebgewinnen. Sei es der kauzige Bücherliebhaber mit seinem Schiff, seien es die Katzen Kafka und Lindgren, sei es sein Begleiter, der jung-naive Schriftsteller Max Jordan, oder die zahlreichen Hinweise auf Bücher, die das Leben verändern können (nein, nicht Nicholas Sparks) oder die Sehnsucht nach dem Süden Frankreichs mit seinen Lavendelfeldern… George_Das Lavendelzimmer1

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung (der Autorin) an das Leben mit Büchern, an die Liebe und die Sehnsucht, die uns antreibt. Und am Schluss erlebte ich sogar noch eine positive Überraschung; denn man entdeckt auf den letzten Seiten nicht nur leckere Rezepte der im Buch verzehrten Gerichte, sondern humorvoll-anspruchsvolle Buchtipps aus der literarischen Apotheke!

Nina George: Das Lavendelzimmer, 2013 erschienen bei Knaur.

Nino Haratischwili: „Mein sanfter Zwilling“, Roman (2011)

Dieses Buch ist nichts für rationale Menschen. Hier geht es um Gefühle.
Mein sanfter Zwilling

„Die Nähe glich einem dünnen Faden, und wir waren zwei Seiltänzer darauf.“

Stella und Ivo kennen sich seitdem sie klein waren und gemeinsam aufwuchsen; gemeinsam ein Unglück erlebten, das sie für immer verbindet. Nun sind beide erwachsen und sind scheinbar in ihren Leben angekommen: Ivo ist erfolgreicher Journalist, der durch die Welt reist, Stella hat geheiratet und lebt mit Mann und Sohn zusammen. Doch dann taucht Ivo wieder unmittelbar in ihrem Leben auf, und alles um sie herum beginnt zu bröckeln, sich aufzulösen. Stella kommt sich selbst abhanden – oder findet sie erst zu sich zurück? Weiterlesen